• Blick auf den Steffel (c)ALUKÖNIGSTAHL

    Blick auf den Steffel (c)ALUKÖNIGSTAHL

    Dachausbau Stubenring

  • Im Eckaufbau  (c)ALUKÖNIGSTAHL

    Im Eckaufbau (c)ALUKÖNIGSTAHL

    Dachausbau Stubenring

  • Blick von der Urania  (c)ALUKÖNIGSTAHL

    Blick von der Urania (c)ALUKÖNIGSTAHL

    Dachausbau Stubenring

Eckdaten des Projekts

Eckdaten:

Adresse:
Stubenring 2
Ort:
1010 Wien
Auftragsart:
Einreichplanung
Ausführungsplanung
Fertigstellung:
2003
Fläche:
1.288 m²

Dachausbau Stubenring

Die Linienführung des Ausbaus gleicht einem futuristisch anmutenden Flugkörper, der den Dachaufbau als distanziert elegante, kristallin anmutende Hülle gestaltet. Der Dachflächenaufbau ist als zusammenwirkende Einheit von Metall- und Glasflächen zu verstehen, wobei das mit Titan legierte Zinkblech und das hochwertige neutralgraue Sonnenschutzglas den in sich geschlossenen Dachkörper bestimmen.

Immer neue Akzente setzen die - durch wandelnde Sonnenbeleuchtung entstehenden - Reflexio- nen in den verglasten, klar gezeichneten Dachgaupen ebenso, wie bei den in die Titanoberfläche eingearbeiteten, flächenbündigen Schrägflächenfenstern.

Die ursprüngliche Fassade des Gründerzeithauses wurde durch Rückgliederung mittels Horizontal- linien und Verbleib der ehemaligen Gaupentore zurückhaltend zitiert, und ruft in Kombination mit den neuen Glas- und Metallelementen die ehemalige Bedeutung dieses Hauses als Tor zur Ringstrasse in Erinnerung.

Die hochgezogenen Fenster der gemauerten Gaupen im 1. Dachgeschoß etablieren gemeinsam mit den neuen, auch in der Dachfläche verglasten Gaupen die Räumlichkeit und Volumetrie offener Büroraumstrukturen.

Zum Hof hin öffnen sich die Räume zu Terrassen. Der verglaste, das Dach akzentuierende und schräg zurückgenommene Eckaufbau ist als Konferenzraum mit Wienpanorama konzipiert. Insgesamt wurde bei der Gestaltung sehr viel Wert auf lichtdurchflutete offene Räumlichkeiten und bestmögliche Ausnutzung des attraktiven Ausblicks auf die Wiener Innenstadt gelegt.