• Aussensicht

    Aussensicht

    Reithalle Rennweg

  • Blick in die Turnhallen

    Blick in die Turnhallen

    Reithalle Rennweg

  • Garderobengang

    Garderobengang

    Reithalle Rennweg

Eckdaten des Projekts

Eckdaten:

Adresse:
Rennweg 89 b
Ort:
1030 Wien
Auftragsart:
Wettbewerbsbeitrag
Einreichplanung
Ausführungsplanung
Künstlerische Oberleitung
ÖBA - Bauaufsicht
Fertigstellung:
1997
Fläche:
2.500 m²

Reithalle Rennweg

Die 1854 von den Staatsopernarchitekten Van der Nüll und Siccardsburg erbaute Reithalle ist ursprünglich im Hof der Rennweg Kaserne gelegen. Nach dem Teilabbruch der umgebenden Gebäude und der Errichtung einer Wohnanlage liegt das Bauwerk in einem großen, zentralen Hof, der durch die Wohnhaus-Randbebauung gebildet wird.

 

Da die vorhandene Substanz des Gebäudes unter strengstem Denkmalschutz steht, war die Erhal-tung bzw. Sanierung der bestehenden Bauteile von Anfang an ein absolut geforderter Projekt-bestandteil.

 

Seit den Sanierungs- und Umbau-Arbeiten wird das Backsteingebäude als Turnhalle genutzt. Die drei Turnbereiche (Großturnhalle, Normalturnhalle und Bodenbereich) werden mit einer trans-parenten Konstruktion optisch und akustisch getrennt. An den beiden Schmalseiten sind die im Obergeschoss liegenden Zuschauergalerien mit wieder hergestellten Rundbogenfenstern situiert.

 

Die bestehende Dachkonstruktion blieb sichtbar erhalten und wurde mit zusätzlichen Trägern er-gänzt. Der gesamte Garderoben- und Haustechnikbereich ist im neugeschaffenen Kellergeschoss untergebracht. Dieser wurde in einem zentralen Teilbereich der Halle eingegraben, ohne die bestehende Substanz, also die Seitenwände bzw. die bestehenden Fundamente zu berühren, womit praktisch im Gebäude ein neuer Gebäudeteil entstand. Damit konnte das Konzept der freien Halle erhalten bleiben.